Diese Woche im A + S Aktuell

Ausgabe A+S Aktuell 25- 2017



Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Verlagsmitteilung:

Aufgrund eines privaten, gerichtlichen Verfahrens (Landgericht Köln Az.: 28 O 116/16 - Regina Feldmann ./. MC.B Verlag GmbH) stehen die Ausgabe 13 - 2016 und 16 - 2016  bis zum Abschluss des Verfahrens online nicht zur Verfügung.

Die von Frau Feldmann als Privatperson durch die Kölner Kanzlei CBH Rechtsanwälte am 29. April 2016 erwirkte einstweilige Verfügung richtet sich gegen zwei kürzeste Passagen im Beitrag "Verfahren nach Art der 'Roten Hilde' ? Mobbying-Queen 'entsorgt' KBV-Chef-Justitiar".

Die Pressestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) veröffentlichte am 11. Mai 2016 die privat erwirkte Gerichtsentscheidung von Frau Feldmann auf der offiziellen Web-Site der Körperschaft unter der Rubrik "Aktuelles". Die dfg-Redaktion weist in diesem Zusammenhang nur auf die Kostenentscheidung des Gerichts hin. Frau Feldmann hat 3/4 der Kosten für dieses Verfahren persönlich zu tragen, der Verlag nur 1/8.

Die 28. Kammer des Landgerichts Köln hat nach der mündlichen Verhandlung vom 25. Januar 2017 am 08. und 22. März 2017 entschieden. Die gerichtlichen Entscheidungen wurden seitens der Klägerin durch Berufung angefochten. Die Verfahren sind zurzeit beim Oberlandesgericht Köln anhängig.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Reform der Pflegeberufe: Quasi in letzter Minute vollbracht

(A+S 25 – 17) Wider Erwarten, es ist vollbracht! Nach monatelangen kontroversen Beratungen einigte sich der Gesundheitsausschuß des Bundestages am Morgen des 21. Juni 2017 auf die in-zwischen von schwarz-grüner Seite konsentierte Kompromißfassung des bisher heftig umstrittenen Pflegeberufereformgesetzes (BT-Drs.: 18/7823). Für die in den Beratungen der letzten Wochen deutlich veränderte Vorlage stimmten allerdings nur die Koalitionsfraktionen von Union und SPD. Am Morgen des 22. Juni 2017 winkte auch das Plenum des Hohen Hauses an der Spree die Vor-lage in zweiter und dritter Lesung durch. Man kann davon ausgehen, daß der Bundesrat dem Vorhaben keine Steine mehr in den Weg legt. Kein Wunder, daß CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (56) und Neo-SPD- Bundesfamilienministerin Katarina Barley MdB (48) sich hocherfreut zeigten. Lange genug hatte es so ausgesehen, als ob die Reform scheitern würde (vgl. zuletzt A+S 22+23 – 17, S. 3ff.). Verbände aus der Altenpflege äußerten sich weiterhin mehr als kritisch.

Gemeinsame Selbstverwaltung:
G-BA: Erstaunliche BMG-Prüfergebnisse bringen BT-Ausschuß in die Bredouille

(A+S 25 – 17) Das Berliner Politikgeschehen kann manchmal recht spannend sein und erstaunliche Ergebnisse erzielen. Bekanntlich einigten sich die vier Trägerorganisationen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bereits Ende Mai 2017 gem. § 91 Abs. 2 Satz SGB V auf einen gemeinsamen Vorschlag für das neunköpfige Tableau der künftigen Führung. Also auf die drei unabhängigen Mitglieder und ihre jeweiligen zwei unabhängigen Stellvertreter. Am 31. Mai 2017 ging das von der federführenden Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit allen Tippfehlern verantwortete, form- und fristgerechte Schreiben im Ministerbüro von CDU-Ressortchef Hermann Gröhe MdB (56) ein. Dort bekam es am gleichen Tage die Eingangsnummer 010265 verpaßt und wanderte als interner „Prüfungsvorgang“ in die fachlichen Untiefen des Bundesgesundheitsministe-riums (BMG). Die Prüfung förderte ganz erstaunliche Ergebnisse zu Tage und brachte den vorerst entscheidungsbefugten Bundestagsausschuß für Gesundheit in die befürchtete zeitliche wie politische Bredouille (vgl. A+S 22+23 – 17, S. 2f.).

Personalia:

1. Schleswig-Holstein: Der neue Gesundheitsminister kennt sein Haus bestens
2. BMC muß sich neuen Geschäftsführer suchen
3. BPI bestätigt Führungsspitze

Verlagsmitteilung:

dfg Award 2017®: Für die „Nachlese“ surfen gehen

(A+S 25 – 17) So schnell können angenehme Stunden vergehen und man taucht wieder in den Alltag ein. Danach fehlen einem zum Erinnern die Bilder, man möchte sie haptisch oder online begutachten. Oder aber man konnte am Event nicht teilnehmen und ist neugierig, wie es aussah. Diese Wünsche erfüllt in diesem Jahr die MC.B Verlag GmbH nur zu gerne. Bekanntlich war es am Abend des 8. Juni 2017 soweit. Rund 230 Gäste erlebten eine festliche wie (be-)rauschende Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 im Großen Ballsaal des Hamburger Grand Elysée Hotel. Das bundesdeutsche Gesundheitswesen feierte zum neunten Male die Träger der „Gesundheits-Oscars“. Vor den vielen Prominenten und Entscheidungsträgern aus allen Sektoren öffneten die Laudatoren für die fünf Kategorien jeweils die versiegelten Umschläge, die der Berliner Notar bis dahin verwahrt hatte, und verlasen dann die Namen der Gewinner (vgl. Anlage A+S 24 – 17), um dann wie auch der Träger des „Ehren-dfg Awards® 2017 für ein Lebenswerk“, Martin Kind (72), glücklich die Ovationen aus dem Saal in Empfang zu nehmen. Die Veranstaltung, wurde im Jahr 2017 nachhaltig unterstützt von der CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) in Koblenz, der Berliner spectrumK GmbH sowie der in Essen beheimateten BITMARCK Holding GmbH.


Seither wurden die Redaktionen der beiden Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspo-litik“ sowie „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ nicht nur von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung, sondern auch von Leserinnen und Lesern mit vielfachen Nachfragen konfrontiert. Wo und wie man denn an die Teilnehmerliste und an Fotos von der Veranstal-tung gelangen könne. Für alle interessierten A+S-Leserinnen und Leser ist es in 2017 ganz einfach: Die MC.B Verlag GmbH stellte entsprechende Dateien kostenlos auf den Websiten www.mcb-verlag.de und www.dfg-online.de unter der Rubrik „dfg Award“ ein.

Dokumentation:
BDPK-Plädoyer für mehr „Markt“ im stationären Sektor

(A+S 25 – 17) Noch immer gilt der politische Grundsatz: „Nach der Reform ist vor der Reform“. Man kann daher davon ausgehen, daß sich auch die nächste Bundesregierung mit einer großen „Dauerbaustelle“ beschäftigen muß, die da stationärer Sektor heißt. Noch immer kranken viele, gerade kommunale Einrichtungen an den finanziellen Folgen des eigenen Mißmanagements bzw. der Eingriffe durch kommunale, regionale und ländereigene Entscheidungsträger. Der Strukturprozeß ist noch lange nicht beendet und es vergeht kein Monat, an dem nicht die eine oder andere wissenschaftliche oder wirtschaftliche Studie Lösungswege für offensichtliche oder angenommene Mißstände offeriert.

Der Marktanteil privater Einrichtungen im Klinikbereich nahm in den letzten Jahrzehnten rapide zu – der wirtschaftliche Erfolg gibt ihren Trägern meist Recht. Und daher ist es kaum verwunderlich, daß ihr Interessenverband, der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) sich jetzt mit „grundsätzlichen Positionen und Vorstellungen zur Weiterentwicklung der stationären Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen“ zu Wort gemeldet hat. Das Positionsoeuvre ist zu einem eindeutigen Plädoyer für mehr Marktwirtschaft und Wettbewerb geraten – vor allem im Krankenhaus-Teil. Und wenn man die BDPK-Thesen mit denen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) intensiv vergleicht, dann merkt man genau, an welchen Stellen die kommunalen bzw. die privaten Träger argumentative Federn lassen mußten. Es wird von der nächsten Koalitionsmehrheit abhängen, wohin sich bundesweit der stationäre Sektor entwickelt. Entweder zu einem „mehr an Staat“ und damit zu Gunsten alter kommunaler Strukturen oder zu einem Bereich, in dem Marktwirtschaft regiert.


Wir dokumentieren die BDPK-Positionen im vollen Wortlaut.

Terminvorankündigungen:

(A+S 25– 17) Die MC.B Verlag GmbH weist auf drei Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B-Firmengruppe organisiert werden:

–    Auch die 10. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 ist bereits terminiert. Sie wird voraussichtlich am 7. Juni 2018 in Hamburg stattfinden.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem MC.B Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015 und Partner des Bundespresseballs 2016“ . Die  der von den dfg-Galas bekannten Teams kümmerten sich am Abend des 27. Novembers 2015 und am 25.November 2016 mit Sportphysiotherapeut Markus Frey und seinen Mitarbeitern im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste.

 zum Download der Ausgabe A+S Aktuell 25 - 2017

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1. "A + S aktuell - Print"


Der A + S aktuell ist neben dem dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik der Branchendienst im Gesundheitswesen.
Er ist im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 456,00 € netto p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 125 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres).

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2. "A + S aktuell - pdf-Dienstleistung"

Auch A + S aktuell versperrt sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben der klassischen und im Gesundheitswesen weit verbreiteten Print-Version bieten wir unseren Leserinnen und Lesern auch die A + S pdf Dienstleistung an. Vor allem für diejenigen Entscheidungsträger, die Mittwochs schon lesen wollen, was in der laufenden Woche im "A + S aktuell" publiziert wird.

Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

Der eMail-Versand per pdf erfolgt i. d. R. Mittwochs, so daß die Leserinnen und Lesern den "A + S aktuell" einen Tag früher als die Print-Version erhalten. Ein Informationsvorsprung, der von vielen Entscheidungsträgern geschätzt wird.

Für den Bezug der pdf-Dienstleistung ist der Abschluß eines gesonderten Lizenzvertrages notwendig. Um Körperschaften den Abschluß zu erleichtern, wurde mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) ein entsprechender Mustervertrag abgestimmt. Verträge sind unterjährig abschließbar und werden pro tempore rata im Rumpfvertragsjahr abgerechnet.

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