A + S Aktuell - Ausgabe 30 - 2022

Diese Woche im A + S Ambulant und Stationär Aktuell - Ausgabe 32 - 22

Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

 

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik
Trügerische Ruhe vor einem vermutlich turbulenten Herbst

(A+S 32 – 22) Vornehmlich Touristen bevölkern die Straßen des hauptstädtischen Regierungsvier-tels, die Reihen in den traditionellen „Spesenritter-Burgen“ sind ziemlich gelichtet. Es ist nicht nur die erneute Hitzewelle bzw. die bundesweite wie parlamentarische Urlaubszeit, die das Leben und Arbeiten zwischen Kanzleramt, Reichstag und der Friedrichstraße bis hinunter zum Prachtboulevard „Unter den Linden“ fast zum Erliegen kommen läßt. Es herrscht eine gewisse, fast unge-wohnte trügerische Ruhe. Denn vermutlich steht Deutschland ein turbulenter Herbst bevor. Darauf deuten die zahlreichen Wortspenden führender Politiker der aktuell regierenden „Ampel“-Koalition hin. Für viele der Akteure im Gesundheitswesen dürften daher politisch „heiße“ Monate bevorstehen. Nur scheint niemand genau zu wissen, welche Entwicklungen sich ergeben werden.

Gesundheits- und Sozialpolitik / Leserbrief:
Lauterbach: „Geändert hat er sein Verhalten offenbar nicht!“

(A+S 32 – 22) Der Kommentar der A+S-Redaktion in der A+S-Ausgabe 29 – 22 unter dem Titel „Lauterbach: „Hoffentlich wird er nicht Minister“ löste bei den A+S-Leserinnen und -Lesern unterschiedlichste Reaktionen aus. Bei einer längst nicht mehr aktiven ärztlichen Berufspolitikerin – die ihren Namen nicht genannt haben möchte – weckte der Beitrag Erinnerungen an frühere „Erlebnisse“ mit dem amtierenden SPD-Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach MdB (59). Ihr umfangreicher Leserbrief endete mit dem Fazit: „Geändert hat er sein Verhalten offenbar nicht!“, er verkörpere das, was er schon immer war. Die geschilderten „Erlebnisse“ mit dem heutigen Ressortchef korrelieren mit den Beobachtungen anderer Akteure im Gesundheitswesen. So berichtete z.B. der gesundheitspolitische Hintergrunddienst „OPG“ am 28. Juli 2022 davon, daß einige der SPD-Genossen ihn schon als „Sozialautisten“ bezeichnen und „längst seiner Dauermonologe über Studienlagen überdrüssig“ seien. Und die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Bundestages beklagen bereits seine Dauer-Abwesenheit bei Sitzungen des Gremiums. Andere, z.B. im OPG, seine „Aktionen“ im Verlaufe von Beratungen. Vor allem dann, wenn er zu spät kommt, Rednern ins Wort fällt und dann abrupt und grußlos den Raum wieder verläßt.

Wir dokumentieren den Leserbrief in stark gekürzter und überarbeiteter Form.

Gesetzliche Krankenversicherung:
GKV-Mitgliederentwicklung: „Ukraine“-Effekt erzeugt neue Rekorde

(A+S 32 – 22) Eigentlich herrschte in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ein typischer „Verdrängungswettbewerb“. Der Neukunden-Markt war eigentlich „abgefischt“. Wenn eine Kasse aus eigener Kraft wachsen wollte, dann erfolgte das meist über preisaffine „Wechsler“ oder gerade im Verlauf des III. Quartals eines Jahres über Studierende und Auszubildende. Der seit dem 24. Februar 2022 wütende „Ukraine“-Krieg wirbelte vorerst diese Erkenntnis vom Tisch. Mit dem 1. Juni 2022 öffnete der Gesetzgeber versicherungstechnisch den meist weiblichen Flüchtlingen aus dem Osten Europas und ihren Kindern weit die GKV-Tore. Der vorläufige Effekt: Durch den ungehemmten Zufluß erreichte der Mitgliederstand der GKV zum Stichtag 1. Juli 2022 bereits einen neuen Höchststand. Vier der sechs Kassenarten erzielten zum Teil erhebliche Zuwächse. Nur 20 der 97 noch existierenden Körperschaften schlossen das 1. Halbjahr 2022 mit einem Mitgliederver-lust ab. Meist waren es so genannte „Versorgerkassen“ mit einer hohen Totenquote und geschlos-sene Betriebskrankenkassen (BKKen), denen der „Zugang“ zum Ukraine-Plus schon aus gesetzlichen Gründen oft genug verwehrt ist (vgl. Beitrag in dieser A+S-Ausgabe).

58. dfg-GKV-Mitglieder-Ranking: Erheblicher Wirbel durch erstes „Ukraine“-Quartal

(A+S 32 – 22) Seit die Corona-Pandemie wellenartig über Deutschland hinwegzieht, ist auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vieles nicht mehr „normal“. Und durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges erst recht nicht. Anstatt sich in einem echten „Verdrängungswettbewerb“ zu befinden, konnten die meisten Kassen im II. Quartal 2022 erfreuliche Zuwachsraten bei den Mit-gliedern verbuchen. Ob es sich seit dem 1. Juni 2022 bei den vielen Flüchtlingen um ein echtes, finanztechnisch gesehenes, „Danaergeschenk“ handelt, das muß abgewartet werden. Sicher ist: Per Saldo verbuchten zum Stichtag 1. Juli 2022 vier der sechs Kassenarten zum Teil erhebliche Zuwächse (vgl. Beitrag in dieser A+S-Ausgabe). Und nur noch 20 der 97 noch existierenden Körperschaften (nach 28 im I. Quartal 2022) wiesen rote Mitgliederzahlen für die ersten sechs Monate des Jahres 2022 aus. Das geht u.a. aus den Erhebungen der Redaktion des gesundheitspoliti-schen Hintergrunddienstes „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ zum 58. dfg-GKV-Mitglieder-Ran-king hervor, das nur für Abonnenten als Supplement in Form der Ausgabe 11 – 22 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ dieser A+S-Ausgabe beiliegt.

Personalia:

1. Wirtschaftsweise: Habeck sorgt für weibliche Gremiums-Mehrheit
2. Bergman Clinics Deutschland: Ex-ASLKLEPIOS-Mann soll Expansion vorantreiben
3. Und dann war da noch … die aktuelle Geldsuche von SPD-Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach

 

 

Terminabsagen:
Der erzeugte Furor erzwingt Handeln

(dfg 32 – 22) Nicht nur aus der deutschen Geschichte weiß man, daß man Staatskrisen buchstäblich herbeireden oder –greinen kann. Je lauter und konkreter die Warnungen vor einer (vermeintlichen) „Gefahr“, umso eher glauben andere an die Unkenrufe. Aktuell ist SPD-Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach MdB (59) dabei, die fünfte Corona-Welle mit aller Macht herbei zu rufen. Dabei durchbrachen die aktuellen Inzidenzien bereits wieder die 700er-Schwelle. Zusammen mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, den unaufhaltsamen Steigerungen der Lebenshaltungskosten, der sich möglicherweise abzeichnenden Energie-Krise ist das alles ausreichend „Stoff“ für auf Schlagzeilen erpichte Journalisten, um die Bevölkerung nachhaltig zu verunsichern. Diese bewußt oder unbewußt zusammengeredete „Melange“ hat – neben der durch die Corona-Pandemie herbeigeführten Personalknappheit – negative Auswirkungen auf die Gastronomie-Branche. Daher hat sich die MC.B Verlag GmbH, die den gesundheitspoliti-schen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ herausgibt, schweren Herzens ent-schlossen präventiv alle Termine für eventuelle Verlagsveranstaltungen im Jahr 2022 zu streichen. Erst wenn wieder „planbarere“ Zeiten in bundesdeutschen Landen eingekehrt sind, dürfte man wie-der an Events eines größeren Personenkreises „ohne Masken“ und ohne Angst denken.

Verlagsmitteilung:

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Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

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