Diese Woche im A + S Aktuell

Ausgabe A+S Aktuell 38 - 2020



Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Verlagsmitteilung:
„dfg Award® 2020“: Die Sieger werden im Herbst ausgezeichnet

(A+S 38 – 20) Die Corona-Pandemie wirbelte seit März 2020 nicht nur das gesellschaftliche Leben in Deutschland durcheinander. Sie führte bekanntlich auch dazu, daß die eigentlich für den 18. Juni 2020 in Hamburg vorgesehene 12. Gala zur Verleihung der „dfg Awards® 2020“ abgesagt werden mußte. Die MC.B Verlag GmbH und die Redaktionen der beiden gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ sowie „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ entschlossen sich jedoch in enger Abstimmung mit der Jury und den Sponsoren, das Abstimmungsverfahren bis zur Auszählung zu Ende zu führen. Die Sieger stehen seit dem 24. Juli 2020 fest. Die Namen werden in dieser Woche veröffentlicht (vgl. Anlage zu dieser A+S-Ausgabe) und nicht wie seit 2009 üblich, erst am Gala-Abend bekannt gegeben. Angesichts der anrollenden zweiten Pandemie-Welle erhalten die Preisträger nur im kleinen Kreis ihre Auszeichnungen. Die fünf Vergabetermine im Herbst 2020 für die jeweiligen Sieger des Branchenpreises des Gesundheitswesens sind ebenfalls bereits terminiert. Das Vergabeverfahren stand auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (40).

dfg - Award®  2020 - Sieger

Arzneimittel:
AMNOG-Jubiläum: Warum wagt Spahn nicht die nächste Stufe?

(A+S 38 – 20) Eigentlich würde eines der genialsten Kostendämpfungsgesetze im bundesdeutschen Gesundheitswesen erst am 22. Dezember 2020 seinen 10. Geburtstag feiern. Denn an diesem Dezembertag des Jahres 2010 wurde im Bundesgesetzblatt das „Arzneimittelmarktneuord-nungsgesetz“ (AMNOG) veröffentlicht. Aber einige Gratulanten wie z.B. der Unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken (61), die DAK Gesundheit und ihr Gutachter Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Greiner (55) bzw. die Autoren des Arzneiverordnungs-Reportes (AVR) scheinen sich – unabhängig voneinander – als Feiertermin den September 2020 ausgesucht zu haben. Vielleicht auch, um die gesundheitspolitisch Verantwortlichen auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, daß in Bälde ein AMNOG II fällig wäre. Denn viel Zeit bliebe dafür nicht, in gut einem Jahr wird die Zusammensetzung des 20. Deutschen Bundestages per Urnengang bestimmt. Doch vom amtierenden CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (40) dürften keine pharmapolitischen „Sparzeichen“ zu erwarten sein. In seinem bisherigen Gesetzes-Oeuvre findet sich kein bemerkenswertes Beispiel eines Vorhabens, mit dem er sich mit der Pharmaindustrie angelegt hätte.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Kassen beben vor Wut: Spahn will ungeniert in die Rücklagen greifen

(A+S 38 – 20) Der so genannte Schätzerkreis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat noch gar nicht getagt und doch plant CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (40) bereits schon, wie die Finanzen der Krankenkassen in 2021 auszusehen haben. In seiner üblichen Manier eines „Entscheiders“ hockte sich der Ahauser mit dem SPD-Kanzlerkandidaten und amtie-renden Bundesfinanzminister Olaf Scholz (62) zusammen, luchste ihm weitere fünf Mrd. € als Bundeszuschuß für das Jahr 2021 aus der Tasche und ersann erstaunliche, fast perfide anmutende Wege, wie er die weiteren, benötigten Gelder in Höhe von acht Mrd. € zur finanziellen Stabilisierung der GKV den so genannten „reichen“ Kassen abknöpft. Der Weg mutet brachial an. Die exakten Details faßte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) in einem Arbeitspapier mit dem Titel „Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur Umsetzung der ‚Sozialgarantie 2021‘“ zusammen, das am Morgen des 15. September 2020 an führende Entscheidungsträger*innen in der GKV versandt wurde. Es liegt der A+S-Redaktion vor. Seit der Mailaktion bebt bzw. toben in einigen Zentralen der Kassen und ihrer Verbände – je nach Betroffenheitslage – nicht nur die Erde, sondern wohl auch die Gemüter. Mit welchem oder welchen Gesetzesvorhaben das „Paket“ wohl umgehend aus Zeitgründen umgesetzt werden soll, das war noch nicht zu erfahren. Aber auch hier dürfte man BMG-seitig einen Weg finden.

Wir dokumentieren das BMG-Papier im vollen Wortlaut.

Neues von der GKV-Fusionsautobahn

(A+S 38 – 20) Noch sieht es so aus als würde es bei den drei angekündigten Kassenfusionen zum 1. Januar 2021 bleiben. Damit sänke die Zahl der Mitglieder des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) auf 102. Und würde noch nicht unter die magische 100er-Grenze sinken. Bei jeder der drei Fusionen sind Betriebskrankenkassen (BKKen) beteiligt. Doch ansonsten ähneln sich die Vorgänge wenig. Die Bochumer VIACTIV und die BKK Achenbach Buschhütten kooperierten schon seit längerm. Bei der Übernahme der Aachener actimonda Krankenkasse durch die Dortmunder BIG direkt gesund handelt es sich um eine schon seit längerer Zeit nicht mehr praktizierte kassenartenübergreifende Fusion. Was jedoch Die Schwenninger BKK und die Bremer atlas BKK ahlmann (aBKKa) vorhaben, das ist schon lange nicht mehr vereinbart worden.

Personalia:

1. BDI kürte eine Präsidentin und angelt sich Politiker
2. Vigo Krankenversicherung VVaG ordnet Vorstand neu
3. ITSC mit Interimsgeschäftsführer
4. Dr. rer. nat. Andreas Kiefer (1961 – 2020)
5. Prof. Dr. med. Harald Mau (1941 - 2020)

Einladung zum 16. A+S-Netzwerktreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(A+S 38 – 20) Nur wenige Bereiche in der deutschen Politik und Wirtschaft erfordern eine solch große Expertise wie das deutsche Gesundheitswesen. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, der versteht mehr, durchdringt Hintergründiges und kann optimal entscheiden. Das A+S-Netz-werktreffen entwickelte sich im Laufe der letzten Jahre zu einer im bundesdeutschen Gesundheitswesen etablierten Veranstaltung und vergrößert ständig seinen Kreis an interessanten Persönlichkeiten. Das A+S-Netzwerktreffen ist so genannten „High Potentials“ und jungen Führungskräften vorbehalten.

Verlagsmitteilung:
Terminvorankündigungen für 2020

(A+S 38 – 20) Aus gegebenem Anlaß und aufgrund mehrerer Anfragen teilt die MC.B Verlag GmbH die für die Zukunft von ihr geplanten bzw. betreuten Veranstaltungen mit:

-  am 2. Oktober 2020 auf Gut Levershausen in Northeim:
HBSN-Golfturnier zur 12. dfg Award®-Gala
-
9. Oktober 2020 in Berlin:
17. A+S-Netzwerktreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

Verlagsmitteilung:

Wenn Sie diese Ausgabe bestellen möchten, dann wenden Sie sich bitte per Mail an
- Lange@dfg-online.de
- Recherche@dfg-online.de
oder nutzen Sie das Kontaktformular:  https://shop.dfg-online.de/kontaktformular


zur Ausgabe A+S Aktuell 38 - 20



Hier geht es im Folgenden direkt zu Bestellmöglichkeiten. Die notwendigen Informationen und die Bestellformulare sind hinterlegt.


Abonnement

1. "A + S aktuell - Print"


Der A + S aktuell ist neben dem dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik der Branchendienst im Gesundheitswesen.
Er ist im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 456,00 € netto p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 125 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres).

Bestellformular A + S aktuell - Print


2. "A + S aktuell - pdf-Dienstleistung"

Auch A + S aktuell versperrt sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben der klassischen und im Gesundheitswesen weit verbreiteten Print-Version bieten wir unseren Leserinnen und Lesern auch die A + S pdf Dienstleistung an. Vor allem für diejenigen Entscheidungsträger, die Mittwochs schon lesen wollen, was in der laufenden Woche im "A + S aktuell" publiziert wird.

Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

Der eMail-Versand per pdf erfolgt i. d. R. Mittwochs, so daß die Leserinnen und Lesern den "A + S aktuell" einen Tag früher als die Print-Version erhalten. Ein Informationsvorsprung, der von vielen Entscheidungsträgern geschätzt wird.

Für den Bezug der pdf-Dienstleistung ist der Abschluß eines gesonderten Lizenzvertrages notwendig. Um Körperschaften den Abschluß zu erleichtern, wurde mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) ein entsprechender Mustervertrag abgestimmt. Verträge sind unterjährig abschließbar und werden pro tempore rata im Rumpfvertragsjahr abgerechnet.

pdf-Dienstleistungsvarianten

pdf-Vertrag - Einzelplatzversion

pdf-Vertrag - Firma

Erreichbarkeit der MC.B Verlag GmbH

Wir stehen Ihnen für Fragen zu bestimmten Artikeln, sowie zu Bestellungen von Einzelartikeln, Gesamtausgaben und Abonnements wie folgt zur Verfügung:

Telefon:   030 - 275 965 90
Fax:        030 - 275 965 95

Mail:       lange@mcb-verlag.de, recherche@mcb-verlag.de

Sie erreichen die Mitarbeiter der MC.B GmbH in der Regel vormittags in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie den Geschäftsführer der MC.B Verlag GmbH, Herrn Wolfgang G. Lange, in dringenden Fällen mobil unter 0172 - 25 00 324.

Wir danken für Ihr Verständnis.