Diese Woche im A + S Aktuell

Ausgabe A+S Aktuell 46 - 2018



Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Krankenhausförderungs-Minister läßt sich Kassenverhalten nicht noch einmal „bieten“

(A+S 46 – 18) Daß der amtierende CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (38) zur Zeit unter einem erheblichen wie mutiplen Druck stehen muß, das kann man verstehen. Nicht nur die harten Roadshow-Bedingungen im Machtkampf um den CDU-Parteivorsitz dürften an seinen Nerven zerren. Kein Wunder, wenn er unter diesen Bedingungen ab und an seiner Verärgerung öffentlich Luft macht und „Tacheles“ redet. So geschehen bei der Eröffnung des 41. Deutschen Krankenhaustages (DKT) am 12. November 2018 in Düsseldorf. Im Zusammenhang mit den öffentlichen Debatten um mehrere Änderungsanträge der beiden Koalitionsfraktionen zum am 9. November 2018 verabschiedeten PpSG, mit denen die Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes (BSG) ausgehebelt und die Verjährungsfristen für Krankenhausabrechnungen wesentlich verkürzt wurden (vgl. zuletzt A+S 45 – 18, S. 4f.), machte er überaus deutlich, daß aktuell die 110 bundes-deutschen Krankenkassen in Deutschland wohl nicht zu seinen überaus geschätzten Freunden gehören. Er warf den Körperschaften öffentlich „Irrsinn, Starrsinn und Wahnsinn“ vor. Harter Tobak für die Kassenlenker, die in der Regel bei diesem Thema nur die genaue Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften und das Wohl der Beitragszahler im Sinn haben. Die Vehemenz seiner verbalen Wortspende erstaunte so manchen Beobachter, das Wort „Krankenhausförderungs-Minister“ machte bereits in Berlin die Runde.

Arzneimittel / eHealth:
eRezept: Ein weiterer Spahn-Beitrag zur Digitalisierung des Gesundheitswesens

(A+S 46 – 18) Die schwarz-rote Bundesregierung hat bekanntlich den digitalen Wandel in der Gesellschaft zur Chefsache deklariert. Ziel der Politik ist es, die „Lebensqualität für alle Menschen in Deutschland weiter zu steigern, die wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale zu entfalten und den sozialen Zusammenhalt zu sichern“. Am 14. und 15. November 2018 traf sich daher das gesamte Kabinett im Potsdamer Hasso-Plattner-Institut zu einer Klausurtagung, um Details wie z.B. zum Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) festzuzurren. Daß auch CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (38) einen Beitrag zum Klausurerfolg leisten wollte, ist verständlich. Zum wiederholten Male gewährte ihm am 13. November 2018 die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) das publizistische Forum, um seine Ankündigung unters Volk zu bringen. Im Rahmen einer Novelle zum Arzneimittelgesetz (AMG) sollen die gesetzlichen Grundlagen für das elektronische Rezept (eRezept) geschaffen werden. Geht es nach dem Willen des Ministers, so könnten ab dem Frühjahr 2020 eRezepte ausgestellt werden.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Mitgliederentwicklung: „Versorgerkassen“ müssen kämpfen

(A+S 46 – 18) Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eilt in letzter Zeit von einem Mitglieder-Rekord zum nächsten. Zum Stichtag 1. Oktober 2018 zählte das zuständige Bundesgesundheitsministerium (BMG) aus den Meldungen der 110 noch existierenden Krankenkassen über 58,8 Mill. Mitglieder zusammen – ein neuer Höchststand (vgl. A+S 44 – 18, S. 5ff.) Doch nicht alle Körperschaften konnten vom erfreulichen Zustrom partizipieren. Das geht aus dem neuesten dfg-GKV-Mitglieder-Rankings hervor, die die Redaktion des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ am 15. November 2018 veröffentlichte. Bei immer noch 20 Kassen sind die Mitglieder-Statistiken rot gefärbt, sogar 31 Körperschaften verloren bei den Versicherten. Im Rot-Bereich ist mit der AOK Nordost immer noch eine der elf sonst so erfolgsverwöhnten Ortskrankenkassen dabei. Und: Vor allem bei größeren, so genannten „Versorgerkassen“ drücken die üblichen Sterbequoten auf die Ergebnisse. Aber auch regionale Marktentwicklungen reißen, wie bei der Dresdner IKK classic, so manches Loch in die Mitgliederstatistiken. Ob und wann angesichts der sich vergrößernden Mono- und Oligopole in den östlichen Freistaaten das Bundes-kartellamt (BKartA) eingreift, das muß abgewartet werden.

Personalia:

1. Neues Ehrenamt für BÄK-Präsidenten
2. NAV-Virchowbund gestaltete Bundesvorstand neu
3. „bad“ mit „frischem Wind“ im Vorstand
4. BV Pflegemanagement läßt Briefwahl zu
5. INTER Krankenversicherung AG erhält neuen Vorstandssprecher
6. Bei der DGUV rückt eine Frau auf
7. Seltene Auszeichnung für DRK-Ehrenpräsidenten

Verlagsmitteilung:

Seit der 10. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2018 am 7. Juni 2018 wurden die Redaktionen der beiden Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ sowie „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ mit vielfachen Nachfragen konfrontiert. Wo und wie man denn an die Teilnehmerliste und an Fotos von der Veranstaltung gelangen könne. Für alle interessierten dfg-Leserinnen und Leser ist es in 2018 ganz einfach: Die MC.B Verlag GmbH stellt entsprechende Dateien kostenlos auf den Websiten www. mcb-verlag.de und www.dfg-online.de unter der Rubrik „dfg Award“ ein.


http://frische-fotografie.de/galerie/dfgAward2018

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Das Download steht für nunmehr 3 Monate für Sie bereit.

Terminvorankündigungen:

(A+S  46 - 18) Die MC.B Verlag GmbH weist auf eine  Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B-Firmengruppe organisiert werden:

-     Die Vorbereitung für die Terminerung der  11. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2019 ist bereits terminiert. Sie wird  am 13. Juni 2019   in Hamburg stattfinden.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem MC.B Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015 und Partner des Bundespresseballs 2016“ . Die von den dfg-Galas bekannten Teams  kümmerten sich 2015-2017  im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste. Auch im Jahr 2018 werden wir wieder dabei sein.


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Abonnement

1. "A + S aktuell - Print"


Der A + S aktuell ist neben dem dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik der Branchendienst im Gesundheitswesen.
Er ist im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 456,00 € netto p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 125 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres).

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2. "A + S aktuell - pdf-Dienstleistung"

Auch A + S aktuell versperrt sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben der klassischen und im Gesundheitswesen weit verbreiteten Print-Version bieten wir unseren Leserinnen und Lesern auch die A + S pdf Dienstleistung an. Vor allem für diejenigen Entscheidungsträger, die Mittwochs schon lesen wollen, was in der laufenden Woche im "A + S aktuell" publiziert wird.

Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

Der eMail-Versand per pdf erfolgt i. d. R. Mittwochs, so daß die Leserinnen und Lesern den "A + S aktuell" einen Tag früher als die Print-Version erhalten. Ein Informationsvorsprung, der von vielen Entscheidungsträgern geschätzt wird.

Für den Bezug der pdf-Dienstleistung ist der Abschluß eines gesonderten Lizenzvertrages notwendig. Um Körperschaften den Abschluß zu erleichtern, wurde mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) ein entsprechender Mustervertrag abgestimmt. Verträge sind unterjährig abschließbar und werden pro tempore rata im Rumpfvertragsjahr abgerechnet.

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Wir stehen Ihnen für Fragen zu bestimmten Artikeln, sowie zu Bestellungen von Einzelartikeln, Gesamtausgaben und Abonnements wie folgt zur Verfügung:

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Sie erreichen die Mitarbeiter der MC.B GmbH in der Regel vormittags in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie den Geschäftsführer der MC.B Verlag GmbH, Herrn Wolfgang G. Lange, in dringenden Fällen mobil unter 0172 - 25 00 324.

Wir danken für Ihr Verständnis.