Diese Woche im A + S Aktuell

Ausgabe A+S Aktuell 18 - 2021



Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Gesundheitswirtschaft / Heilberufe:
Erschreckend!? apobank geht bewußt die „DNA“ flöten

(A+S 18 – 21) Es muß ein denkwürdiger virtueller Thing für die wichtigsten, in Ehren ergrauten berufspolitischen Entscheidungsträger*innen der vier akademischen Heilberufe (Ärzte, Zahn- und Tierärzte sowie Apotheker) gewesen sein. Nicht anders ist das Heißlaufen der wichtigsten Kommunikationskanäle vor und nach der Jahres-Vertreterversammlung (VV) der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apobank) am 30. April 2021 zu erklären. Denn den Führungskräften der in diesen Berufen den Ton angebenden Organisationen müßte endlich aufgegangen sein, daß „ihrem“ eigenem Kreditinstitut die tradierte „DNA“ fast vollständig flöten geht. Sprich: Weil sie mehrheitlich nicht zugehört und aufgepaßt haben, denaturiert die „Standesbank der Heilberufe“ zur „Bank der Gesundheit“. Die unverwechselbare „DNA“ als überaus spezialisierte Genossenschaftsbank der Mediziner und Pharmazeuten soll der eines anonym wirkenden, austauschbaren Unternehmens aus dem Gesundheitswesen weichen. Befeuert wurden diese Erkenntnisse durch einen dreiseitigen, offenen wie anonymen „Brand-Brief“ von (angeblich) 102 völlig frustrierten und wechselwilligen apobank-Beschäftigten, die die VV-Mitglieder*innen dazu aufforderten, die Bank und ihre „Werte“ zu retten. Das Schreiben liegt der A+S-Redaktion vor.

Gesetzliche Krankenversicherung:
53. dfg-GKV-Ranking: BKK-Familie siegt bei den Mitgliedern

(A+S 18 – 21) Zum Beginn eines jeden Jahres melden die Personalverantwortlichen vieler Arbeit-geber*innen ihre Mitarbeiter*innen, die sie zum Ende des Vorjahres bei ihrer Krankenkasse abgemeldet hatten, wieder an. Dieser AbUsus nervt, hat sich aber so in die „Prozesse“ von Personal- und Steuerbüros eingeschlichen. Daher steigen in der Regel die Mitgliederbestände der Körper-schaften im I. Quartal an. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie und im vierten Jahr der Ressortverantwortung „Gesundheit“ von CDU-Minister Jens Spahn MdB (39) war das jedoch nicht mehr der Fall. 46 von 103 noch existierenden Kassen verbuchten als „Ergebnis“ der ersten drei Monate des Jahres 2021 rote Zahlen in den Mitgliederstatistiken. Und: Bei vier der sechs Kassenarten stand ebenfalls ein mehr oder minder dickes Minus. Gerade preisaffine und damit wechselbereite Arbeitnehmer*innen scheinen die Chance genutzt zu haben, ihrer bisherigen Kasse „valet“ zu sagen und ein neues „Verhältnis“ einzugehen. Attraktive Zusatzbeiträge, eine effektive Kundenbetreuung und regionale Besonderheiten trugen aller Voraussicht nach mit dazu bei, daß in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) offenbar eine neue Zeit eingeläutet wurde. Die Risse gehen quer durch die Kassenarten. Seit langem ist die vielköpfige BKK-Familie wieder einmal erfolgreicher als die bisher dominierenden „grünen“ oder „blauen Lager“. Das geht aus den Recherchen der Redaktion des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ für das 53. dfg-GKV-Ranking nach Mitgliederzahlen zum Stichtag 1. April 2021 hervor, das am 6. Mai 2021 erschien und nun nur für Abonnenten als Ausgabe 9 – 21 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ als Supplement dieser A+S-Ausgabe beiliegt.

Personalia:

1. MD Bund – Verwaltungsrat konstituiert
2. apobank: Heftiges Stühlerücken im Vorstand
3. Philips erhält neuen Deutschland-Chef
4. DocMorris stockt Management-Team auf


Verlagsmitteilung:

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Der A + S aktuell ist neben dem dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik der Branchendienst im Gesundheitswesen.
Er ist im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 460,00 € netto p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 125 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres).

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2. "A + S aktuell - pdf-Dienstleistung"

Auch A + S aktuell versperrt sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben der klassischen und im Gesundheitswesen weit verbreiteten Print-Version bieten wir unseren Leserinnen und Lesern auch die A + S pdf Dienstleistung an. Vor allem für diejenigen Entscheidungsträger, die Mittwochs schon lesen wollen, was in der laufenden Woche im "A + S aktuell" publiziert wird.

Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

Der eMail-Versand per pdf erfolgt i. d. R. Mittwochs, so daß die Leserinnen und Lesern den "A + S aktuell" einen Tag früher als die Print-Version erhalten. Ein Informationsvorsprung, der von vielen Entscheidungsträgern geschätzt wird.

Für den Bezug der pdf-Dienstleistung ist der Abschluß eines gesonderten Lizenzvertrages notwendig. Um Körperschaften den Abschluß zu erleichtern, wurde mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) ein entsprechender Mustervertrag abgestimmt. Verträge sind unterjährig abschließbar und werden pro tempore rata im Rumpfvertragsjahr abgerechnet.

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