Diese Woche im A + S Aktuell

Ausgabe A+S Aktuell 51 - 2018



Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Verlagsmitteilung :
Redaktion und Verlag wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe und geruhsame Festtage und ein gesundes Jahr 2019.

In der Woche ab 07. Januar 2019 erfolgt der Versand des Jahresinhaltsverzeichnisses der Ausgaben 2018.
Die nächste Ausgabe des dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik erscheint  am 15. Januar 2019 bzw. am 17. Januar 2019 als Ausgabe 01-03/2019.

Verlag und Redaktion sind in der Zeit vom 21. Dezember 2018 bis 10. Januar 2019 nicht besetzt.


Gesundheits- und Sozialpolitik:

Notfallversorgung: Spahn folgt Patientenströmen und legt Ländern „Ei ins Nest“

(A+S 51 – 18) Das Handeln von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (38) ähnelt manchmal dem eines Überfallkommandos. Man weiß oft nie, was er als nächste Maßnahme in petto hat. Kurz vor Weihnachten 2018, am 19. Dezember 2018 präsentierte er der überraschten Öffentlichkeit wie auch den Entscheidungsträgern im bundesdeutschen Gesundheitswesen ein dreieinhalbseitiges Papier mit „Eckpunkten zur Reform der Notfallversorgung“. Mit seinen Vorschlägen folgt der populistisch agierende Ressortchef nicht nur den Patientenströmen in den Ballungsgebieten und versucht diese in gezielte Bahnen zu lenken, sondern er setzt konkrete Vorschläge des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) aus dem letzten Gutachten um und legt letztendlich den 16 Bundesländern ein gehöriges politisches „Ei ins Nest“. Denn zur Umsetzung eines entsprechenden Gesetzes bedarf es der Änderung des Grundgesetzes (GG). Einer der Verlierer der neu entstandenen politischen Spielwiese des Ministers könnte zudem die Vertragsärzteschaft sein – deren Notfalldienstkonzept dürfte gerade in den Ballungsräumen überholt sein.

Wir dokumentieren die Spahn-Eckpunkte im vollen Wortlaut.

Gesundheitsdaten: Digitalisierung weiter denken als bis zum „Kirchturm“

(A+S 51 – 18) Der Magdeburger CDU-Parlamentarier Tino Sorge MdB (43) ist seit Jahren dafür bekannt, daß er auch einmal querdenkt. Nicht immer zur Freude seiner Unionskollegen im Bundestagsausschuß für Gesundheit. Die aktuellen, vornehmlich ethisch geführten Diskussionen um die Neuordnung der Organspende nahm der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft zum Anlaß ein „Positionspapier für eine fortschrittliche Gesundheitsdatenpolitik“ vorzulegen. Es stammt vom 10. Dezember 2018, sickerte aber nur nach und nach in den entsprechenden politischen Kreisen durch, weil es wohl noch nicht in der Arbeits-gruppe Gesundheit der Fraktion behandelt wurde.

Wir dokumentieren das Papier des Parlamentariers im vollen Wortlaut.

Gesundheitswesen:
Vorstandsvergütungen: Weihnachtsgeschenk der Aufsichten!?

(A+S 51 – 18) Auch wenn sie es offiziell nicht so richtig wahrhaben wollten, für die Aufsichten des Bundes und der Länder stellte das Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) vom 20. März 2018 zu den Grundlagen der „Vorstandsvergütungen“ der Körperschaften im Gesundheitswesen eine gewisse „Klatsche“ dar (vgl. A+S 14 – 18, S. 4ff.). Hielten ihnen doch die Kasseler Richter vor, daß seit 2013 – so lange gilt schon die Vorlagepflicht von Vorstandsverträgen bei den Aufsichten gem. § 35a Abs. 6a SGB IV – keine „einschlägigen Ermessenskriterien“ für die Prüfung existierten. Ein gemeinsames „Arbeitspapier“ könne man wohl kaum als eine „Allgemeine Verwaltungsrichtlinie“ bezeichnen. Und so eine Verwaltungsvorschrift verlangten die Richter, veranlaßten die Beamten im Bonner Bundesversicherungsamt (BVA) wie in den Landesaufsichten zum „nachsitzen“. Man muß den Staatsdienern zu Gute halten, sie handelten in Windeseile. Auf der 93. Arbeitstagung der Aufsichtsbehörden der Sozialversicherungsträger vom 14. und 15. November 2018 segnete man die neue Fassung bereits unter TOP 5 ab. An der rückwirkend ab dem 1. Juli 2018 geltenden neuen „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift“ nebst den entsprechenden Anlagen können sich nun alle Vorstände bzw. Geschäftsführer der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigungen (KVen/KZVen), alle Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDKen) und alle Krankenkassen, ihre Verbände und Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) orientieren. Und als „Schmankerl“ oder vorgezogenes Weih- nachtsgeschenk: Die Aufsichten zeigten sich bei ihren „Trendlinien“ finanziell großzügiger als je zuvor.

Krankenhäuser:
Krankenhausstrukturen: Gleich zwei Weisen-Gremien legen Finger in die Wunden

(A+S 51 – 18) Es gehört zu den politischen Traditionen in Deutschland, daß sich die Regierenden durch hochkarätig besetzte wissenschaftliche Gremien „beraten“ lassen. Nicht immer zur Freude der Beratenen, die die wohl formulierten Gutachten gerne unbearbeitet in ihren Stahlschränken verschwinden lassen. Wenn aber gleich zwei dieser Sachverständigenräte zu dem gleichen oder zu ähnlichen Ergebnissen kommen, dann wird es „eng“ für die argumentative Gegenwehr nicht nur der Bundesregierung. Vor allem, wenn sie damit auch noch zusammen an die Öffentlichkeit gehen. So geschehen am 18. Dezember 2018. Da legten der beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) angesiedelte „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ und der beim Bundesgesundheitsministerium (BMG) ressortierende „Sachverständigenrat zur Begut-achtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ ihre gemeinsamen Thesen „Für mehr Struktur- wandel in der Krankenhausversorgung“ vor. An diesem geballten wissenschaftlichen Tenor dürfte sich so schnell kein Politiker im Bund wie in den Ländern und Kommunen und kein Lobbyist künftig herumdrücken können.

Wir dokumentieren das Papier der beiden Weisen-Räte im vollen Wortlaut.

Personalia:

1. KV Hamburg setzt auf Kontinuität
2. Die Charité ruft: Neuer Vorstandsvorsitzender kommt im Herbst 2019
3. Mühlenkreiskliniken feuern Medizinische Vorständin
4. BVMed: Wachwechsel in der Geschäftsführung
4. AOK Nordost plant Vorstandswechsel sorgsam mit einem Eigengewächs
5. Und dann war da noch … die gematik


Verlagsmitteilung:

Seit der 10. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2018 am 7. Juni 2018 wurden die Redaktionen der beiden Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ sowie „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ mit vielfachen Nachfragen konfrontiert. Wo und wie man denn an die Teilnehmerliste und an Fotos von der Veranstaltung gelangen könne. Für alle interessierten dfg-Leserinnen und Leser ist es in 2018 ganz einfach: Die MC.B Verlag GmbH stellt entsprechende Dateien kostenlos auf den Websiten www. mcb-verlag.de und www.dfg-online.de unter der Rubrik „dfg Award“ ein.


http://frische-fotografie.de/galerie/dfgAward2018

Bitte verwenden Sie das Passwort dfg2018.
Das Download steht für nunmehr 3 Monate für Sie bereit.

Terminvorankündigungen:

(A+S  51 - 18) Die MC.B Verlag GmbH weist auf eine  Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B-Firmengruppe organisiert werden:

-     Die Vorbereitung für die Terminerung der  11. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2019 ist bereits terminiert. Sie wird  am 13. Juni 2019   in Hamburg stattfinden.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem MC.B Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015 und Partner des Bundespresseballs 2016“ . Die von den dfg-Galas bekannten Teams  kümmerten sich 2015-2017  im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste. Auch im Jahr 2018 werden wir wieder dabei sein.


Hier geht es im Folgenden direkt zu Bestellmöglichkeiten. Die notwendigen Informationen und die Bestellformulare sind hinterlegt.

Abonnement

1. "A + S aktuell - Print"


Der A + S aktuell ist neben dem dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik der Branchendienst im Gesundheitswesen.
Er ist im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 456,00 € netto p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 125 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres).

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2. "A + S aktuell - pdf-Dienstleistung"

Auch A + S aktuell versperrt sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben der klassischen und im Gesundheitswesen weit verbreiteten Print-Version bieten wir unseren Leserinnen und Lesern auch die A + S pdf Dienstleistung an. Vor allem für diejenigen Entscheidungsträger, die Mittwochs schon lesen wollen, was in der laufenden Woche im "A + S aktuell" publiziert wird.

Hierbei handelt es sich um die elektronische Ausgabe des "A + S aktuell" .

Der eMail-Versand per pdf erfolgt i. d. R. Mittwochs, so daß die Leserinnen und Lesern den "A + S aktuell" einen Tag früher als die Print-Version erhalten. Ein Informationsvorsprung, der von vielen Entscheidungsträgern geschätzt wird.

Für den Bezug der pdf-Dienstleistung ist der Abschluß eines gesonderten Lizenzvertrages notwendig. Um Körperschaften den Abschluß zu erleichtern, wurde mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) ein entsprechender Mustervertrag abgestimmt. Verträge sind unterjährig abschließbar und werden pro tempore rata im Rumpfvertragsjahr abgerechnet.

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Erreichbarkeit der MC.B Verlag GmbH

Wir stehen Ihnen für Fragen zu bestimmten Artikeln, sowie zu Bestellungen von Einzelartikeln, Gesamtausgaben und Abonnements wie folgt zur Verfügung:

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Sie erreichen die Mitarbeiter der MC.B GmbH in der Regel vormittags in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie den Geschäftsführer der MC.B Verlag GmbH, Herrn Wolfgang G. Lange, in dringenden Fällen mobil unter 0172 - 25 00 324.

Wir danken für Ihr Verständnis.