A + S Aktuell - Ausgabe 08 - 2015

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10161

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 08 - 2015"

Verlagsmitteilung:
Neues Mitglied in der „Hall of Fame“ des dfg Award®: Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille

(A+S 8 – 15) Die 7. Gala zur Verleihung der „dfg Awards®“ am Donnerstag, den 18. Juni 2015 im Hamburger Hotel Grand Elysée wirft schon jetzt ihre Schatten voraus. Seit 2009 vergeben bekanntlich die Redaktionen der gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ sowie die Berliner MC.B Verlag GmbH den Branchenpreis des Gesundheitswesen, den „dfg Award®“. Die nummerierten Bögen, mit denen dfg-Leserinnen und -leser Vorschläge einreichen bzw. sich bewerben können, liegen mittlerweile auf den Schreibtischen der Entscheidungsträger im Gesundheitswesen. Aus den vorliegenden Vorschlägen, die beim Notar eingehen, wählt die dfg-Jury Ende März 2015 bis zu fünf Nominees je Kategorie aus. Danach bestimmen die Leserinnen und Leser beider Hintergrunddienste die Preisträger der von der „BILD“ mit dem Titel „Gesundheits-Oscar“ geadelten Auszeichnung.

Ärzte:
Wackelt die Fusion von SpiFa und GFB?

(A+S 8 – 15) Am 25. November 2014 grüßten der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) freudestrahlend als „Verlobte“ (vgl. A+S 48 – 14, S. 2ff.). Durch den Zusammenschluß des in Personalunion vom amtierenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. med. Andreas II Gassen (53), geführten SpiFa und der altehrwürdigen GFB sollte eine einige, große Vertretung der Fachärzte entstehen, die der bundesdeutschen Hausärzteschaft an Gewicht gleichgekommen wäre. Das Vorhaben sollte eigentlich möglichst schnell finalisiert werden. Doch irgendwie dürfte gehörig Sand in das Fusions-Getriebe geraten sein. Anscheinend wurde vom SpiFa ein „doppeltes Spiel“ betrieben, das so manchen Präsidenten der GFB-Berufsverbände ins Nachdenken gebracht haben dürfte (vgl. A+S 4 – 15, S 7ff.). Die eigentlich für den 16. Januar 2015 vorgesehenen Be- schlüsse von Seiten der GFB stehen immer noch aus. Auch ein für Ende Januar 2015 angesetzter Termin dürfte ohne Ergebnis geblieben sein. Aktuell scheint das Vorhaben blockiert zu sein. Darauf lassen neuere Veröffentlichungen in den ärztlichen Fachmedien schließen.

Gier: Die „Kleinmachnow-Kamarilla“ und ihre Folgen

(A+S 8 – 15) Das im Südwesten Berlins gelegene märkische Städtchen Kleinmachnow mit gut 20.000 Einwohnern verfügt nicht nur über eine rund 600-jährige Geschichte. Seit der Wiederverei-nigung erlebte das zwischen der Parforceheide, Stahnsdorf und der Kreisstadt Teltow gelegene, teilweise sumpfige Gelände des Ex-Gutes derer von Hake einen unnachahmlichen Aufschwung. Wer es sich leisten kann und will, der zieht entweder in die „alte Zehlendorfer Villenkolonie“ oder baut ein eigenes Häuschen für sich und die Kinder im Speckgürtel der Hauptstadt. Seit 1996 stieg die Einwohnerzahl einer der kinderreichsten Gemeinden Brandenburgs um rund 50 Prozent. In Kleinmachnow wohnen demnach die so genannten „Besserverdienenden“. Also Aufsteiger, die es zu etwas gebracht haben oder auf dem Weg „nach oben“ sind. Beim Spaziergang mit dem Hund, in den zahlreichen Clubs und Vereinen trifft man sich. Auch über den Gartenzaun hinweg lassen sich halt unter „Gleichgesinnten“ gute Geschäfte machen. Man kennt sich, man vertraut sich. So manche neuen Freunde kungeln zum Vorteil des eigenen Arbeitgebers oder des eigenen Portemonnaies. Zwei Kleinmachnower Bürger verfügen im Gesundheitswesen über eine gewisse Prominenz und arbeiten seit einigen Jahren wohl „erfolgreich“ zusammen. Gemerkt hat kaum jemand etwas davon, denn nur Insider dürften von den diversen gemeinsamen Beteiligungen an juristi-schen Personen und „Interessen“ gewußt haben. Daß das Duo durch sein gemeinsames „Wirken“ möglicherweise wichtige Institutionen oder gar andere prominente Akteure beschädigt oder gar in die Bredouille gebracht haben dürfte, steht auf einem anderen Blatt.

Krankenhäuser / Europa:
Sparen bei Arzneimitteln: Das kann finanziell auch ins Auge gehen

(A+S 8 – 15) Nicht alles, was an kostendämpfenden Innovationen aus den U.S.A. kommt, muß in europäischen Landen ebenfalls zum Erfolg führen. Diese Erfahrung mußte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) machen. Mit 32.000 Mitarbeitern in elf Krankenhäusern, sieben Geriatriezentren und dem Sozialtherapeutischen Zentrum Ybbs sowie sieben Pflegewohnhäusern zählt das kommunale Unternehmen zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Europa. Man wollte in der österreichischen Hauptstadt bei den Arzneimitteln bis zu 10 Prozent der Kosten sparen. Doch von 2006 bis 2014 setzte man mehr als 1,63 Mill. € „in den Sand“, wie jetzt der „DER STANDARD“ zu berichten wußte, und handelte sich kritische Kommentare des Rechnungshofes ein. Letztendlich kostete das geplatzte Vorhaben KAV-Verantwortliche ihre Jobs. Die Stadtoberen lockten schließ-lich mit Prof. Dr. med. Udo Janßen (46) einen ausgewiesenen Krankenhausökonomen aus Düsseldorf als neuen KAV-Generaldirektor zum Sanieren an die Donau (vgl. zuletzt A+S 39 – 14, S. 10).

Personalia:
1. ZÄK Nordrhein stärkt Präsidenten den Rücken
2. SRH in Personalproblemen – Aufsichtsratsvorsitzender übernimmt Chefstuhl