A + S Aktuell - Ausgabe 15+16 - 2016

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10216

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 15+16 - 2016"

Verlagsmitteilung:

Aufmerksame A+S-Leserinnen und –Leser werden es schon gemerkt haben, diese A+S-Ausgabe gilt als Doppelausgabe für die 15. und 16. Kalenderwoche. Schon aus postalischen Gründen war diese Maßnahme notwendig. Denn in der 8. Kalenderwoche,am 22. April 2016, erscheint die Nr. 2 - 16 des A+S-Supplements „A+S exklusiv“.

Die aktuelle „A+S exklusiv“-Ausgabe wird mit 23 Seiten recht voluminös ausfallen, enthält sie doch das begehrte „A+S – Ranking der 20 größten privaten Klinik-Konzerne in Deutschland“ mit den Geschäftszahlen 2008 bis 2014.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Anti-Korruptionsgesetz passiert in veränderter Form den Bundestag

(A+S 15+16 – 16) Seit Jahren kämpfen nicht nur bestimmte sozialdemokratische Kreise darum, das (angeblich) zunehmende Bestechungsunwesen im Gesundheitswesen unter Strafe zu stellen. In der 17. Legislaturperiode scheiterte die schwarz-gelbe Bundesregierung noch mit ihrer milden Vorlage. Am 14. April 2016 passierte endlich der von SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas (49) bereits am 29. Juli 2015 durch das Bundeskabinett gebrachte „Entwurf eines Gesetzes zur Be-kämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ den Bundestag. Vorausgegangen waren unsägliche Mühen, viele Diskussionen hinter verschlossenen Türen mit den diversen Interessengruppen und Streitigkeiten zwischen den Experten der beiden Koalitionsfraktionen. Einen Schlußpunkt setzten allerdings die Rechtspolitiker. Sie einigten sich und boxten koalitionsintern gegen den erbitterten Widerstand der SPD-Gesundheitspolitiker ihre für die Heilberufe berufsrechtlich klarere Version durch die Gremien.

„Wunschkonzert by Gröhe & Co.“: Pharma-Dialog-Ergebnisse werden teuer

(A+S 15+16 – 16) Einst galt Deutschland als die „Apotheke der Welt“, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Internationale, vornehmlich U.S.-basierte Pharma-Konzerne bestimmen, was weltweit an Arzneimitteln angeboten wird. Und spätestens seit dem AMNOG hadern die Unternehmen mit den strukturellen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf einem der wichtigsten „Märkte“. Angesichts des (wirtschafts-)politischen Druckes sah sich 2015 die Bundesregierung genötigt, etwas zu tun. Auch um den wissenschaftlichen „Standort“ Deutschland bzw. dessen Arbeitsmarkt zu fördern. Das Unterfangen segelte unter dem Label „Pharma-Dialog“. Hinter hermetisch verschlossenen Türen diskutierte man über Monate hinweg und schacherte gewaltig mit der Industrie. Am 12. April 2016 wurden endlich in Berlin die „Ergebnisse“ präsentiert. In der von den drei beteiligten Bundesministerien frisch produzierten Hochglanzbroschüre findet sich auf 44 Seiten ein Bündel von zum Teil recht vernünftigen Ideen, seichten Verabredungen, milden Lösungsvorschlägen und lauen Absichtserklärungen. Wie bei einem „Wunschkonzert“ war für jeden etwas dabei. Die Maßnahmen stellen aber nur wenige der am deutschen Gesundheitswesen beteiligten Akteure vollständig zufrieden. Am wenigsten die Kostenträger, denn die Wirtschafts- und Wissenschaftsförderungsaktion namens „Pharma-Dialog“ hebelt zwar nicht das AMNOG völlig aus, verwässert aber teilweise dessen bisherige Rigidität. Die Zeche zahlen – eigentlich wie immer – die Bundesbürger durch ihre Steuern und Krankenversicherungsbeiträge. Kein Wunder, wenn sich einen Tag später die Gesundheitspolitiker der Koalitionsfraktionen zusammenhockten und beschlossen, die butterweichen Dialog-Floskeln nicht zu übernehmen, sondern härtere Normen zu ersinnen.

Krankenhäuser:
A+S-Ranking der privaten Konzerne 2014: Vor Transparenz scheuen einige zurück

(A+S 15+16 – 16) Viele der bundesdeutschen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Das entnimmt man ständig den Medien. Daß Klinik-Ketten existieren, die seit Jahren recht ordentliche Gewinne einfahren, das weiß man aber auch. Das gilt vor allem für Krankenhauskonglomerate in privater Hand. Berichtet wird ebenfalls von Wettbewerbern vor allem aus dem frei-gemeinnützigen und öffentlich-rechtlichen Bereich, deren Niedergang bereits seit Jahren erkennbar war. Wenn man die Gelegenheit hatte, sich mit den entsprechenden Kennzahlen und Fakten zu beschäftigen. Die A+S-Redaktion bereitet seit Jahren die publizierten bzw. erreichbaren Geschäftsberichte der größten deutschen Unternehmen und weitere Informationen über die Ketten entsprechend in ihren besonderen nach privaten, öffentlich-rechtlichen und frei-gemeinnützigen unterteilten A+S-Krankenhaus-Rankings auf. Die Ergebnisse für den Gesamtsektor 2008 bis 2013 erschienen am 26. Februar 2016 in Form der Supplementausgabe A+S exklusiv 1 – 16. Da bereitete die A+S-Redaktion bereits die ersten vorliegenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 auf, speziell aber mit den Entwicklungen im privaten Bereich in dem betreffenden Jahr. Und kämpfte mit besonderen Problemen, denn obwohl viele Klinikmanager gierig darauf erpicht sind, sich Benchmark-Zahlen zu besorgen und eingehend zu studieren, wenn es aber um die eigenen Ergebnisse geht, dann wird gemauert. Dennoch: Das nächste 20er-Ranking der privaten Klinik-Konzerne erscheint am 22. April 2016 und bietet den A+S-Leserinnen und -Lesern mit der Ausgabe A+S exklusiv 2 – 16 auf 23 Seiten eine Kurz- und Mittelfristschau der Wirtschaftsdaten und Kennziffern für die Jahre 2008 bis 2014. Einige der besonderen Entwicklungen im Jahr 2014 seien bereits jetzt präsentiert.

Personalia:

1. KBV hat bereits einen neuen Chef-Justitiar
2. Stabwechsel beim BDI
3. BVMed bestätigt Lugan erneut
4. Uniklinik Essen: Neuer Kaufmännischen Direktor berufen

Verlagsmitteilung:
Abstimmungsphase dfg Award® 2016: Bitte Poststellen und Sekretariate informieren

(A+S 15+16 – 16) Im Rennen für den Sieg beim dfg Award® wetteifern im Jahr 2016 insgesamt 25 Nominees in den fünf Kategorien um den begehrten „Gesundheits-Oscar“. So klassifizierte schon 2012 die BILD-Zeitung den Branchenpreis des Gesundheitswesens. Aufgrund diverser Nachfragen erinnern die MC.B Verlag GmbH und die A+S-Redaktion alle interessierten A+S-Leserinnen und –Leser daran, daß sich in dieser Woche, der 15. Kalenderwoche 2016, die durchnummerierten Abstimmungsbögen für den dfg Award® 2016 auf den jeweiligen Schreibtischen befinden sollten. Der Versand begann ab dem 8. April 2016 und erfolgte in gesonderten Umschlägen. Diese sind mit ei-nem roten Aufdruck versehen: „Wichtige Ausschreibungsunterlagen“. Alle interessierten A+S-Leserinnen und -Leser sollten ihre Sekretariate und Poststellen benachrichtigen! Denn die Original-Bögen dürfen weder der „Dunkelverarbeitung“ unterzogen, kopiert oder gar gescannt werden. Nur ausgefüllte, durchnummerierte Original-Abstimmungsbögen werden vom Notar berücksichtigt. In jeder der fünf Kategorien haben die A+S-Leserinnen und –Leser nur eine Stimme.

Bitte beachten: Einsendeschluß ist Mittwoch, der 11. Mai 2016, 17.00 Uhr (Posteingang beim Notar/Ausschlußfrist). Alle nach diesem Termin eingehenden Abstimmungsbögen werden bei der Auszählung am 13. Mai 2016 nicht mehr berücksichtigt. Die Ergebnisse bleiben bis zur Verkündung am 2. Juni 2016 geheim und werden vom Notar erst beim Gala-Abend in Hamburg im Grand Elysée Hotel in einem versiegelten Umschlag übergegeben. Die Original-Abstimmungsbögen (keine Kopien) sind bitte nur an den beauftragten Notar für den dfg Award® 2016 einzusenden:

Notar Patrick Heidemann
Rechtsanwälte und Notare Heidemann & Dr. Nast
Kurfürstendamm 188 * 10707 Berlin