A + S Aktuell - Ausgabe 35 - 2016

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10235

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 35 - 2016"

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Nervöse Wahlkampfzeiten und ihre Folgen

(A+S 35 – 16) Deutschland befindet sich aktuell im (gesundheits-)politischen Wahlkampfmodus. Denn schließlich wollen viele der Entscheidungsträger wiedergewählt werden. Wie bekannt locken teilweise sechsstellige Dotationen, viele Pfründe, Mandate und Positionen, die Macht und Einfluß versprechen. Das führt vielfach zu persönlichen angstbedingten Nervositäten, (verbalen) Ausrutschern sowie manchmal peinlichen Handlungen. Was an sich nicht verwundert, wenn man weiß, unter welchem Druck die Akteure stehen. Diese Stimmung dürfte bis Ende 2017 anhalten, denn die Vielzahl der Urnengänge hält nicht nur Beobachter auf Trab.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Nebeneinkünfte: Nur bei wenigen Politikern lohnen Neiddebatten

(A+S 35 – 16) Nicht jeder Mensch mag es, wenn ihm verbal oder in schriftlicher Form ein „Spiegel“ vorgehalten wird. Vor allem dann, wenn er als kritisch bekannt ist und von anderen die Einhaltung ethischer Grundlagen einfordert. Der Volksmund prägte dazu den Satz: „wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“. Seit Jahren fordern bestimmte, interessengeleitete Teile der bundesdeutschen Politik und Avantgarde wie auch der Journaille nicht nur von den Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen, sondern auch in der Wirtschaft das „Maßhalten“ bei den Salären. Dies wird meist sorgsam argumentativ bemäntelt mit der Forderung nach Transparenz und führte dazu, daß z.B. seit Jahren die Vorstände der Körperschaften ihre Saläre samt Zusatzbezügen veröffentlichen müssen. So mancher Grande durchlebt danach standhaft eine wahre öffentliche Neiddebatte. Wenn dann aber im Gegenzug Organisationen diese Transparenz auch von Politikern ein-fordern, ist ab und an das Wehklagen groß. Vor allem, wenn es um ihre möglichen wie teilweise beachtlichen Nebeneinkünfte geht. Schaut man hinter die Kulissen, dann muß man erkennen, daß es halt wie in der gesamten Gesellschaft erfolgreichere Mitmenschen gibt als man selbst.

Personalia

1. CDU-Frontfrau will nicht mehr
2. Agaplesion: Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz
3. Revolution teilweise gelungen: STADA mit neuem Aufsichtsratschef

Terminvorankündigung:
Einladung zum 8. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(A+S 35 – 16) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das deutsche Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.