A + S Aktuell - Ausgabe 14+15 - 2017

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10264

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 14+15 - 2017"

Verlagsmitteilung:
dfg Award® 2017: Bitte Poststellen und Sekretariate benachrichtigen

(A+S 14+15 – 17) Die 9. Gala zur Verleihung der „dfg Awards®“ am Donnerstag, den 8. Juni 2017 im Hamburger Hotel Grand Elysée wirft schon jetzt ihre Schatten voraus. Seit 2009 vergeben bekanntlich die Redaktionen der gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesell-schaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ sowie die Berliner MC.B Verlag GmbH den Branchenpreis des Gesundheitswesens, den „dfg Award®“. Die Einreichungsfrist, inner-halb der die A+S-Leserinnen und -leser als Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Vorschläge einreichen bzw. sich bewerben konnten, ist längst verstrichen. Aus den beim Notar eingegangen Vorschlägen, wählte die dfg-Jury bis zum 31. März 2017 je drei Nominee(-Gruppen) für jede der fünf Kategorien aus (vgl. Anhang zu dieser A+S-Ausgabe). Ab der 15. Kalenderwoche 2017 bestimmen die Leserinnen und Leser beider Hintergrunddienste die Preisträger der von der „BILD“ mit dem Titel „Gesundheits-Oscar“ geadelten Auszeichnung.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Pflegeuntergrenzen: Gröhe nutzt Gesetzes-Omnibus zur raschen Umsetzung

(A+S 14+15 – 17) CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (55) arbeitet akribisch die Restanten dieser Legislaturperiode auf. Am 5. April 2017 legte er dem schwarz-roten Bundes- kabinett von seinem Haus entwickelte „Formulierungshilfen“ für zwei Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen zu dem bereits im parlamentarischen Verfahren befindlichen „Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten“ zum Abnicken vor. Dieses Gesetz soll als „Gesetzes-Omnibus“ dienen, um die erst am 7. März 2017 von einer großen Bund-Länder-Runde konsentierten „Personaluntergrenzen im Krankenhaus“ gesetzgeberisch zu verankern (vgl. A+S 10 – 17, S. 3ff.) Die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) gab sich am gleichen Tage milde gestimmt und kündigte an, daß sie sich zusammen mit den Krankenkassen „konstruktiv“ in den Prozeß einbringen werde. Mit den beiden Anträgen setzt der Niederrheiner konsequent die „Schlußfolgerungen“ um, die die Politiker aus den Ergebnissen der Expertenkom-mission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ gezogen hatten.

Parteiprogramme IV: Die FDP will es wissen

(A+S 14+15 – 17) Fast vier Jahre lang mußten sich die Liberalen damit begnügen, die heiß begehrten Sitze im Plenum des Bundestages von außen oder auf Bildern zu betrachten. Bei den letzten Bundestagswahlen flog bekanntlich der frühere parlamentarische Mehrheitsbeschaffer FDP mit unbeachtlichen 4,8 Prozent aus dem Hohen Haus an der Spree. Und auch am 24. September 2017 dürfte der Wiedereinzug keine leichte Aufgabe sein. Die vom Bundesvorsitzenden Christian Lindner MdL (38) geführte Partei dümpelt in den Umfragen knapp über der 5 Prozent-Schallmauer herum, die Demoskopen sprechen ihr höchstens 6,5 Prozent zu. Doch Lindner & Co. wollen es wissen. Am 31. März 2017 präsentierte er einen 82-seitigen Programmentwurf zur Bundestagswahl, der beim 68. Bundesparteitag vom 26. bis 28. April 2017 in Berlin von der Basis abgesegnet werden soll. Im Gegensatz zu anderen Parteien streuen die Liberalen an vielen Stellen ihres unter dem Titel „Schauen wir nicht länger zu“ dahinsegelnden Programmes konkrete gesundheits- und sozialpolitische Forderungen ein (vgl. zuletzt A+S 11 – 17, S. 2ff.). Man muß stellenweise suchen, um sie zu lokalisieren.

Ärzte:
SpiFa macht Druck auf KBV

(A+S 14+15 – 17) Am 4. und 5. April 2017 traten die 60 Mitglieder der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) schon wieder zusammen. Doch nicht, um sich wie früher zu raufen, sondern das gesundheitspolitische Forderungspapier „KBV 2020“ zu aktualisieren. Die Beratungen der KV-Oberen hinter hermetisch verschlossenen Türen endeten ohne daß sich die neue VV-Vorsitzende Dr. med. Petra Reis-Berkowicz (57) genötigt sah, konkrete Aussagen über ihre Ergebnisse zu machen. Die von ihr initiierte Aussendung der KBV war mehr als nichtssagend. Ob sich die Wortführer der sieben früher oppositionellen, jetzt tief in den Strukturen der KBV-Gremien verankerten FALK-KVen (vgl. A+S 10 – 17, S. 10f.) dabei mit ihren Meinungen voll durchsetzen konnten, läßt sich daher nicht beantworten. Bis dahin bleibt die Frage unbeantwortet, ob der KBV ein Wiederaufbrechen der Fronten zwischen Haus- und Fachärzten droht. Für den Vorstandsvorsitzenden des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands (SpiFa), Dr. med. Dirk Heinrich (57), war immerhin „ein anhaltendes Denken in abgeschotteten Sektoren zwischen haus- und fachärztlicher Versorgung nicht mehr zeitgemäß“. So bekannte er es in einer Pressemitteilung am 3. April 2017.

PVS kommt nicht zur Ruhe

(A+S 14+15 – 17) Seit dem 1. April 2017 lobbyieren in Berlin zwei Verbände der privaten Verrechnungsstellen (PVS) und bemühen sich um die Gunst der Politiker, Beamten und der Journaille. Mit der Gründung des „Bundesverbandes Verrechnungsstellen Gesundheit“ (BVG) zementierte man den tiefen Riß, der zwischen den fünfzehn im Bundesgebiet verteilten Einrichtungen entstanden ist.

Personalia / Berliner Szene:

1. Anfechtung und Rücktritt: Die KV Berlin kommt nicht zur Ruhe
2. SANA: Neue Finanzchefin berufen
3. Agaplesion stockt Vorstand auf
4. Paracelsus verliert Personalchef
5. UKSH verstärkt den Vorstand
6. Märkische Gesundheitsholding beruft neuen Geschäftsführer