A + S Aktuell - Ausgabe 49 - 2013

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10100

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 49 - 2013"

 

A + S Aktuell - Ausgabe 49 - 2013

1. Vorankündigung:

Ausschreibungsverfahren für den „dfg Award® 2014” beginnt in der nächsten Woche

(A+S 49 - 13) Seit 2009 vergeben die Redaktionen der gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik” und „A+S aktuell - Ambulant und Stationär aktuell” sowie die Berliner MC.B Verlag GmbH den Branchenpreis des Gesundheitswesens, den „dfg Award®”. Jedes Jahr warteten die Träger sowie die Sponsoren der von der „BILD” mit dem Titel „Gesundheits-Oscar” geadelten Auszeichnung mit Novitäten auf. Das wird auch bei der 6. Auflage im Jahr 2014 geschehen. Das sehen die weit fortgeschrittenen Planungen der Organisatoren vor.

2. Ärzte:

Hausärzte: „Aktion Schmutzkübel” mit gewollten Kollateralschäden in der KBV

(A+S 49 - 13) Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) liegt seit dem 9. November 2013 in Agonie. Das hängt nicht nur mit dem aktuellen, krankheitsbedingten Ausfall des Vorstandsvorsitz- enden Dr. med. Andreas Köhler (53) zusammen. Der Spitzenverband der Vertragsärzteschaft ist offenbar sogar unfähig das laufende „Geschäft” zuverlässig und ohne erregte Diskussionen hinter den Kulissen zu regeln. Wichtige Entscheidungen, so beschweren sich Verhandlungspartner, würden nicht getroffen, Anfragen blieben teilweise unbeantwortet oder man bäte um „Aufschub”. Das vom Deutschen Hausärzteverband (HÄV) ausgesandte „Unterseeboot”, die amtierende KBV-Vorständin Regina Feldmann (60), dürfte mit ihrer Aktion „Spaltpilz” sogar bereits gehörigen, nicht nur internen Erfolg gehabt haben. Doch das reicht anscheinend den HÄV-Protagonisten nicht. Die Mediziner planen für die beiden anstehenden Sitzungen der KBV-Vertreterversammlung (VV) am 6. und 13. Dezember 2013 eine regelrechte „Aktion Schmutzkübel”, um die endgültige Spaltung des Gremiums herbei zu führen. Darauf deuten aktuelle Medienberichte hin. Dabei sollen offenbar auch noch seit 1990 offene, alte Rechnungen mit früheren KBV-Vorständen und Hauptgeschäftsführern beglichen werden. Gelingt das Vorhaben, so wären die Auswirkungen der damit gewollt herbeigeführten Kollateralschäden gewaltig.

3. Gesetzliche Rentenversicherung:

Vollständige Migration von „rvDialog” auf den St. Nimmerleinstag verschoben!?

(A+S 49 - 13) Am 5. Dezember 2013 trafen sich die Selbstverwalter der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) in Berlin zu ihrer öffentlichen Bundesvertreterversammlung. Der Thing dauerte bei Redaktionsschluß dieser A+S-Ausgabe noch an. Neben den üblichen, zeitintensiven „Fensterreden” von politischen Grußwortsprechern stand u.a. die Wahl des Nachfolger von Langzeit-Präsident Dr. iur. Herbert Rische (65) auf der Agenda (vgl. Beitrag in dieser A+S-Ausgabe) Rische selbst, der nun im April 2014 aus dem Amt scheiden soll, stieg ebenfalls auf die Rostra im Grossen Saal des Steigenberger Hotels am Los-Angeles-Platz der Hauptstadt, um wie üblich seinen Rechenschaftsbericht abzugeben. In seinen wohl gewählten Worten kam der Begriff „rvDialog” nicht vor. Rische redete noch nicht einmal um eines der größten Debakel seiner fast 25 Jahre andauernden Amtszeit herum, er verschwieg es einfach. Da Transparenz nicht gerade zu den Tugenden der Körperschaft zählt, unterblieb ein offenes Eingestehen des vorläufigen Scheiterns des Vorhabens.

4. Personalia:

- Cura Unternehmensgruppe: Dritter CEO in kaum 18 Monaten
- Curanum AG verlängert Chefvertrag
- PRO GENERIKA zollt der Marktentwicklung personell Tribut
- DRV Bund wählte Übergangspräsidenten
- Ex-FDP-Politiker neuer PKV-Ombudsmann
- DRK bestätigt Ex-Bundesminister im Amt
- Was macht eigentlich …
- Dieter-Julius Cronenberg (1930 - 2013)

5. Dokumentation:

PKV/BÄK: Nicht nur die GOÄ-Einzelleistungsvergütung soll erhalten bleiben

(A+S 49 - 13) Nicht erst der Berliner Verordnungsgeber wartet bei bestimm- ten Vorhaben gerne ab, daß sich die beteiligten Interessengruppen im Vorfeld auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Das war schon zu Bonner Zeiten so. Das erleichtert nicht nur den zuständigen Beamten in den Ministerien die Arbeit. Die gesetzestechnische Maßnahme wirbelt im Falle des Konsenses auch weniger Staub auf. Daß sich der PKV-Verband und die Bundesärztekammer (BÄK) am 8. November 2013 nach quälenden und manchmal mühevollen Debatten auf ein gemeinsames Vorgehen und die strukturellen Grundlagen für die angepeilte Nivellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) geeinigt haben, stellt daher einen wichtigen Meilenstein dar. Zumal man noch die Beihilfe ins Boot holen will. Daß die Beteiligten in ihren Beratungen detailversessen weiter gekommen sind als mancher Augur gedacht hat, muß man hervorheben. Es ist nicht nur die Einzelleistungsvergütung, die man erhalten will. Sogar der zeitliche GOÄ-Fahrplan könnte schon „stehen”, ginge es nach dem Willen von PKV und BÄK. Man muß sich halt jede Zeile auf der Zunge zergehen lassen.

Wir dokumentieren das gemeinsame Dokument im vollen Wortlaut.