A + S Aktuell - Ausgabe 22 - 2015

Hersteller MCB-Verlag

Artikel-Nr.: SW10174

 

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Produktinformationen "A + S Aktuell - Ausgabe 22 - 2015"

Verlagsmitteilung:
dfg Award® 2015: Langsam wird es spannend – Weitere Details für Hamburg

(A+S 22 – 15) Der Countdown für die 7. Gala zur Verleihung der dfg Awards® am 18. Juni 2015 im Grand Elysée Hotel in Hamburg läuft. Die ersten personalisierten Eintrittskarten für die rund 200 Gäste befinden sich auf dem Postweg, für den wieder relativ „normale Lauf-Zeiten“ seit dem Abflauen der Post-Streiks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bestehen. Dieser Tatbestand dürfte ebenfalls auch die für den 29. Mai 2015 in Berlin angesetzte Auszählung der nummerierten Abstimmungsbögen nicht behindern. Dennoch, die Namen der Gewinner in den vier Kategorien des „Gesundheits-Oscars“ bleiben bis zur Gala ein Geheimnis. Darüber wacht der beauftragte Berliner Notar, der die versiegelten Gewinner-Umschläge erst im Großen Elysée-Ballsaal den jeweiligen Laudatoren überreicht. Ab 18.00 Uhr schreiten die Gäste über den roten Teppich und werden dann den Nominees wie später den Preisträgern zujubeln.

Zahnärzte:
„Bärendienste“ für die Selbstverwaltung durch Bayerns Zahnärzte

(A+S 22 – 15) In Bayern gehen eigentlich die berufspolitischen Uhren meist anders als im restlichen Bundesgebiet. Zumal die Bajuwaren gerade im Granteln Spitzenreiter sind. Das sorgt dann ab und an für besondere Schlagzeilen. Sei es nun, wenn sich der bayerische Landesverband des Deutschen Hausärzteverbandes (HÄV) zum so und so vielten Male mit der AOK Bayern um das liebe Geld zofft und die jeweilige GesundheitsministerIn zwischen den Kombattanten vermitteln muß. Aktuell sind es aber die Zahnärzte zwischen Würzburg und Passau, bei denen reine berufspolitische Machtspielchen für Furore sorgen. Da man sich Ämter und Würden in den Körperschaften weder gönnt, noch sich auch sonst offenbar nicht über den Weg traut, versucht man es halt mit dem „Organisieren“ von Stimmen auf der Gegenseite. Vorerst blieb es beim „ernsthaften“ Versuch. Doch zumindest in der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) stehen die Zeichen auf Sturm. Die Vorgänge verleiten angesichts knapper Mehrheiten zu der Befürchtung, zu einer Never Ending Story zu werden.

Gesundheitshandwerker:
Gesundheitshandwerker singen nicht nur das hohe Lied der Kollektiv-Verträge

(A+S 22 – 15) Die Ärzte sind keine allwissenden und herrschenden „Halbgötter in Weiß“ mehr, sondern leiden eher unter den Vorzeichen einer nachhaltigen „Götterdämmerung“. Auch wenn ihre führenden Funktionäre die angestaubte Führungsfahne noch gerne im Gesundheitswesen hochhalten möchten. Nicht nur die Existenz von über 170 medizinischen Fachgesellschaften deutet darauf hin, daß die Medizin mehr als fragmentiert und kaum mehr in der Lage ist, mit einer Stimme zu sprechen (vgl. A+S 21 – 15, S. 8f.). Bei den Vertragsärzten sägen aktuell Haus- wie Fachärzte, Vertreter von Kollektiv- bzw. Selektivverträgen, Befürworter von Sachleistungssystem oder Kostenerstattung gegenseitig von allen Richtungen an dem Ast, der die Kassenärzte einst stark und mächtig machte. Kein Wunder also, wenn die Heilmittelerbringer selbstbewußt wie ge-meinsam nach dem „Direct Access“ bzw. nach einer Akademisierung ihrer Berufsstände rufen. Sie wissen es halt in Einzelfällen besser, was den Patienten frommen könnte (vgl. A+S 17 – 15, S. 8ff.). Aktuell meldeten sich nun in der Hauptstadt weitere nicht-akademische Gesundheitsberufe zu Wort, nämlich die Gesundheitshandwerker (Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker und -schuhmacher sowie Zahntechniker).

Krankenhäuser:
LBFW: Auf einmal ging es im Norden auch ohne Schiedsämter

(A+S 22 – 15) Eines der wichtigsten Kriterien für die Höhe der regional geltenden Honorare im sta-tionären Bereich ist der jeweilige Landesbasisfallwert (LBFW) eines Bundeslandes. Auszuhandeln ist er jährlich von den Landeskrankenhausgesellschaften (LKGen) und den zuständigen Landes-organisationen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In den letzten zehn Jahren entwickelten einige Beteiligte ein gewisses Geschick und einigten sich recht früh auf die gültigen LBFW-Werte. Aber manchmal verliefen die Beratungen mehr als zäh und endeten vor den dann zuständigen Schiedsstellen. Oder aber die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes zögerte mit der Genehmigung der ausgehandelten Sätze. So fehlten Anfang Mai 2015 nach den Erkenntnissen der A+S-Redaktion im Jahr 2015 immer noch zwei von 16 LBFW-Werten (vgl. A+S 20 – 15, S. 5ff.). Doch das scheint „Schnee von gestern“ zu sein. Nach der plötzlichen Einigung in Schles-wig-Holstein scheint man mittlerweile auch in Mecklenburg-Vorpommern „durch“ zu sein. In beiden Fällen, so scheint es, ohne einen Schiedsamtsspruch.

Terminankündigung:
Einladung zum 5. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(A+S 22 – 15) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezial-wissen wie das Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.